Heide - Here we come!


Warum es am besten ist, im November in die Lüneburger Heide zu fahren.


Hallo Schnucki! Das mit der Heide. Hab ich früher nie verstanden... Was haben die nur alle mit diesem Landstrich, wo nichts los ist? Aber weit gefehlt! Die sagenumwobenen Blüte hab ich bislang zwar immer verpasst, aber die Landschaft hat irgendwie etwas Magisches an sich. Insgesamt eine sehr unaufgeregte Gegend. Hier wird nicht viel Tamtam um Nichts gemacht, sondern man ist einfach reel. Sehr entspannend.

 

Und das vor allem zu den Herbsttagen. Im November z.B. sind viele der Senioren-Busreisenden nicht mehr so stark unterwegs und man hat die Heide ein bisschen mehr für sich und andere Neuentdecker allein. Die Wanderwege sind immer noch da, die Sonne lässt bei klarem Himmel die leicht hügelige Heidelandschaft noch immer leuchten - und wenn es draussen unter 10 Grad hat, kann man getrost noch mehr von dem leckeren Zimt-Bratapfelkuchen und vor allem den leckeren Heidschnückchen essen. Jaa, ich weiß: es ist ein bisschen so, wie mit den Kaninchen. Sie sind wirklich niedlich, aber leider auch soo lecker. 



Kunst und Gartenkunst entdecken.

Außerdem, gibt es in der Lüneburger Heide - also dem Landstrich im Dreieck Hamburger Süden, Lüneburg und Soltau, um es mal ganz grob zu fassen, neben den kulinarischen und landschaftlichen Highlights auch viel Künstlerisches zu entdecken. Die Kunststätte Bossard in der Nordheide zum Beispiel, die aktuell aufgrund der NS-Vergangenheit des Künstlereherpaares und der gleichzeitig sehr grossen Finanzspritzen des Bundes zur 'touristischen Attraktivitätssteigerung der Region' in die Schlagzeilen geraten ist. Oder kleine Gartenparadiese, wie das 'Arboretum' von Christa von Winning, eine ganz besondere Frau, die über 100 Jahre alt geworden ist und mit ihrem wunderhübschen Gärtchen zu Kriegszeiten ihre gesamte Familie durchgebracht hat.

Und dann gibt es natürlich noch den ein oder anderen Gastro-Traum zu entdecken: Gasthöfe und Cafés auf dem Land, die wirklich regionale Küche anbieten und diese modern interpretieren. Und das geht, weil die Söhne des Hauses erst durch die Welt tingelten, um dann mit diesen Einflüssen den elterlichen Hof zu bereichern oder stadtmüde und höchstambitionierte Hamburger Gastwirte auf dem Land das Glück suchen. Höchst spannend alles! Höchst lecker und perfekt für einen Urlaub in der Heimat, direkt um die Ecke.  Heide - here we come!


Waldbaden und Radfahren in der Heide: Meine Pinnwände auf Pinterest bringen Dich schonmal hin!

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