S Monogram Maritim

Feinschmeckeradressen, Lieblingsplätze und KulTouren-Tipps für Sylt.


Hallo Lieblingsinsel!

 

Neben der wunderschönen Natur, der super gesunden Salzluft und dem sehr guten Essen (und das ist in Schleswig Holstein nicht sooo selbstverständlich. Wir sind ja nicht in Bayern !), gibts auf der Insel der „Reichen und Schönen“ (das Vorurteil hält sich beständig) auch kulturell Wertvolles zu entdecken. 

 

Auf den nachfolgenden Seiten stelle ich Euch einige meiner Lieblingsplätze vor und nehme ich Euch auch auf kleine Ausflüge in die Vergangenheit mit. Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Entdecken: 

Vergiss meinnicht

Kulturtipps

Wo die Avantgarde baden ging. Inspirierende Persönlichkeiten, die einen Ort geprägt haben. Und die wir nicht vergessen sollten.

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Genusstipps

Schöne Plätze zum verwöhnt werden, Fast-Food vom Feinsten, Einkaufstipps fürs Grillen und Picknicken im Strandkorb - oder wie man sonst noch so, sehr gut durch den Tag kommt.

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Tourentipps

Strandspaziergang, Wattwanderung oder eine Radtour durch die unendlichen Weiten der Insel? Egal - Hauptsache schönste Nordseenatur und viel Rückenwind!



Kennst Du das Land wo die Zitronen blühen?


Hätte Goethe zu unserer Zeit gelebt, dann wäre möglicherweise Sylt und nicht Italien als Sehnsuchtsort ein Denkmal gesetzt worden. Denn auf Sylt wachsen seit jüngster Zeit sogar Zitronen!

 

Die Sylter Meeresgärtnerei in Keitum hat eine Zitronenplantage gegründet und bietet neben dem Obst mediterranen Ursprungs auch maritimes Gemüse wie Algen, Meeresfenchel und Queller aus eigener Anzucht an. Der Queller, auch Sylter Salicone genannt, wächst normalerweise im Watt und wird ähnlich wie grüner Spargel in der Pfanne zubereitet. Er passt hervorragend zu frisch gebratenem Fisch oder kann auch als knackige Beigabe roh in den Salat gegeben werden. 

 

Think global – act local.                                                                                                                     

Das Sylter Meeresgemüse ist eines von vielen regionalen Köstlichkeiten, die direkt auf der Insel angebaut oder hergestellt werden. Neben den Klassikern unter den Bio-Hofläden, wie dem Erdbeerparadies in Braderup oder dem Ziegenkäselädchenin Keitum, eignen sich liebevoll hergestellten Zuckersünden, wie z.B. die kunterbunten Hartbonbons aus der Sylter Bonscherei in Rantum, die Köstlichkeiten der Syltmarie, die den Duft der Sylter Rose in Marmeladen und Gelees verwandelt oder der Orangen-Eierlikör vom Hansenhof in Morsum, besonders gut als Souvenir für die Lieben zuhause. Auf dem Wochenmarkt in Westerland hat man mittwochs und samstags Gelegenheit ein echtes Stück Sylt für zuhause zu erstehen. Immer nach dem Motto: think global – act local.                                                                                                                     


Keitum entdecken. Selten war ein Irrgarten so idyllisch.



Sich im Gewirr von kleinen Gässchen in Keitum zurecht zu finden, kann manchmal ein bisschen schwierig sein. Aber irgendwie führt dann doch jeder Weg in den Ortskern hinein. Oder wieder hinaus. Dabei passiert man sehr viele schnuckelige Reetdachhäuser,  süße Kopfsteinpflastergassen und viele viele idyllische Gärten. Keitum gilt nicht umsonst als "friesisches Juwel. 

 

Viel Gastronomie auf kleinstem Raum.

In Keitum findet man viel große Gastronomie auf kleinstem Raum. Hier einige Tipps: "Oma Wilma“ hat die Keitumer Gastronomieszene vor noch nicht allzu langer Zeit erweitert: Heimatküche modern interpretiert. Klassiker der norddeutschen Küche, wie Königsberger Klopse, Kabeljauklößchen oder einen deftigen Zwiebelrostbraten genießt man im ruhigen Garten oder innen in friesisch-modernem Ambiente.

 

Von stylish bis deftig.

Ganz in der Nähe: die „Butcherei Grill & Bar“. Fleisch-Fans kommen hier auf ihre Kosten, wenn nach amerikanischem Vorbild im 800 Grad heißen Ofen – „dem New Yorker Höllenfeuer“ – Fleisch exzellenter Qualität zelebriert wird. In „Kings Genussshop“, am Dorfeingang gelegen wird Bistroküche des bekannten Sternekochs Johannes King in lockerem Ambiente serviert. Un in der daneben gelegenen „Alte Wäscherei“ gibt es ein wunderschönes - und sehr stylisches - Angebot modernster Blumen-Arrangements und angesagter Interieur-Accessoires. Bei „Brot & Bier“ auf der anderen Straßenseite hingegen wird's wieder zünftig: das Butterbrot als üppig belegte Stulle im Riesenformat und ein frisch gezapftes „Original Sylter Bier“ erwarten hungrige Keitumer-Entdecker,



In Keitum befindet sich allerlei Kreatives:

Galerien und Künstlerateliers, Gold- und Silberwerkstätten und viele inhabergeführten kleinen Lädchen, in denen nach skandinavischen Wohn-Accessoires, handgemachten Sylt-Souvenirs oder spannenden Kollektionen internationaler Modedesigner gestöbert werden kann. Das Inseldorf weist bei all der Friesenidylle eine ziemlich hohe Dichte an Shopping- und Einkaufsmöglichkeiten auf.

 

Dort wo die Straße in einer leichten Rechtskurve zum "Friesensaal" hin abbiegt, im inoffiziellen Zentrum des Ortes, liegt der legendäre Buchladen von Hildegard Steiner-Schwarz: die "Büchertruhe". Eine Pilgerstätte für alle Literaturliebhaber. Sie habe "vor langer langer Zeit, als Sylt noch der Fluchtpunkt von Dichtern, Denkern und Verlegern war", so schrieb DIE ZEIT, ebenjenen "den Kopf verdreht". Da können wir nur hoffen, dass die 89-jährige nicht alsbald in den Ruhestand geht.

 

Direkt gegenüber: der "Eisbär", der süße Eiswagen aus den 50ern versorgt Spaziergänger mit selbstgemachtem Bio-Eis aus dem nebenliegenden Weinbistro "Reblaus". Apropo Selbstgemacht: in Keitum wird auch angebaut: denn hier steht der nördlichste Weinberg Deutschlands und seit 2020 ich die Heimat der "Sylter Meeresgärtnerei" - der ersten und einzigen Zitronenplantage in Norddeutschland. Meeresalgen, Salzwiesenkräuter und Küstengemüse wie Queller werden hier ebenso angeboten. Wer es zu den Öffnungszeiten nicht nach Keitum schafft, kann sich die Biofrüchte auch rund um die Uhr aus dem "Syltomat" ziehen. Sehr praktisch! 

 

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Kulturtipps

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Friesische Geschichte in Keitum auf Sylt. Von Walfängern bis Friesentorte.



Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Hauptort der Insel Sylt nicht Westerland, sondern Keitum. Denn lange bevor der Tourismus die Hauteinnahmequelle der Insel darstellte, brachten die Seefahrer und Walfänger das Geld nachhause.

 

In den Häfen von Hamburg, Amsterdam oder Kopenhagen heuerten die seetüchtigen Sylter an, um vor Spitzbergen und Grönland auf Walfang zu gehen. Im Sommer auf hoher See, im Winter bei der Familie in Keitum. Nicht alle kehrten nachhause zurück, denn die Arbeit im Eismeer war ein gefährliches Unterfangen. Das was blieb, waren die schmucken Kapitänshäuser, wie wir sie zum Teil heute noch bewundern dürfen: ausgestattet feinstem Porzellan, friesischer Fliesenkunst und kostbarem Interieur aus aller Herren Länder. Viele der in Keitum stehenden, liebevoll restaurierten Friesenhäuser mit den bewachsenen Steinwällen und Gärten wie aus dem Bilderbuch, erzählen Geschichten aus alten Zeiten.

 

Sylter Geschichte im Sylt Museum.

In einem der schmucken Kapitänshäuser, direkt hinter dem Wall des Wattwanderweges entlang der Küstenlinie gelegen, befindet sich das "Sylt Museum". Hier können die Abenteuer der Seefahrer, die Alltagsgeschichten der Insulaner früherer Zeiten und Sylter Geschichte rundum bestaunt werden. Darüber hinaus locken wechselnde Ausstellungen über Sylter Persönlichkeiten. Aber auch das Gelände selbst lohnt einen Besuch. Den Eingang schmückt ein riesiger Unterkieferknochen eines Finnwals und auf der Wiese neben dem Museum sind bei gutem Wetter Liegestühle auf dem kleinen Wall aufgestellt. Man sitzt wunderbar geschützt unter Bäumchen und hat einen herrlichen Blick aufs Wattenmeer. Sehr gut zum Chillen vor oder nach einer Ausstellung geeignet. 

 

Zeitreisen und Kul-Touren unter ortskundiger Führung durch Keitum.

Ortsführungen in die Geschichte Keitums und Sylter Traditionen bietet die Touristinformation Keitum jeden Dienstag ab 10.30h an. Treffpunkt: Touristinformation am Gurtstig 23 in Keitum (Bus-Linie 3 + 3a), Dauer: ca. 2 Stunden.



Und wie war das nun mit der Friesentorte?

Die Geschichte geht so: Man nehme 3 - 5 Blätterteigböden, möglichst geschmeidigen Pflaumenmus und sehr sehr viel Schlagsahne-Vanillecreme. Das alles wird 3x übereinander gestapelt - fertig ist die Friesentorte. Hört sich einfach an, benötigt aber beste Zutaten und sehr viel Fingerspitzengefühl, um es zu einem wirklich tollen Tortenerlebnis werden zu lassen.

 

Die Friesentorte ist eine nordfriesische Spezialität - und glaubt man den Geschichten der Insulaner, streiten sich Amrum und Sylt darum, sie vor 120 Jahren erfunden zu haben. Ist aber so ähnlich wie mit der Currywurst: Ob in Berlin oder Bochum erfunden ist eigentlich egal. Hauptsache es schmeckt.

 

Meine Tipps zum Ausprobieren: "Kamps" - das kleine Hotel mit eigenem Kaffeegarten am Rand von Keitum gelegen, bietet Selbstgebackenes nach Omas Rezept an. Die "Kleine Teestube" im niedlichen Friesenhäuschen ganz am Anfang des Ortes gelegen, ist eine Sylter Institution und backt den Klassiker seit 1985. Wer es etwas luxuriöser mag, der ist im "Tipkens" im Severin*s Hotel gut aufgehoben. Die hauseigene Patisserie bietet eine wechselnde Kuchenauswahl an, im Spätsommer ist der Pflaumenkuchen vom Blech der Knaller!

 

Sehr gediegen und ruhig geht es im Teekontor Keitum zu. Am prasselnden Kaminfeuer genießt man neben den hausgemachten Kuchen, den Blick durch bodentiefe Fenster in die Weiten der Rantumer Wiesen. 

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Wo die Avantgarde baden ging. Inspirierende Persönlichkeiten, die einen Ort geprägt haben. Und die wir nicht vergessen sollten.

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Schöne Plätze zum verwöhnt werden, Fast-Food vom Feinsten, Einkaufstipps fürs Grillen und Picknicken im Strandkorb - oder wie man sonst noch so, sehr gut durch den Tag kommt.

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