Nicht umsonst wurde Wien wieder als lebenswerteste Stadt der Welt gekürt. Kein Wunder!

 

Nach 2018 und 2019 wurde die österreichische Hauptstadt vor Kopenhagen und Zürich als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet. Dass es sich in dieser Stadt als besten leben lässt, glauben wir sofort.

 

 

Wie ist alt, Wien ist neu, Prachtbauten von Barock bis Jugendstil, die Habsburger verfolgen auch an jeder Ecke, rund 100 Museen erzählen von der reichen Kulturgeschichte und dazwischen viel Imperiales mit Hofburg, Schloss Schönbrunn bis zum Schlösschen Belvedere Kuk-Monarchie

 

 

Prachtvolle Bauten, die viele Kultur. Wenn man durch die Innenstadt schlendet ist es fast wie in einem öffentlichen Freiluft-Museum.

 

Und natürlich die Küche. In Wien wird dermaßen viel Wert auf Genuss gelegt. Es so einfach in Wien sehr gut, und auch gar nicht teuer zu essen. Es braucht auch gar nicht besonderer geheimer Adressen. Beislkultur, die österreichischen Klassiker, klassisch oder neu interpretiert. 

 


 

Das geht vom "Würstlstand" beim "Scharfen Rene" bis zum berühmten Steirereck, bei dem man mittags auch gar nicht besonders teuer und unkompliziert essen kann. Inmitten der Stadt, aber ruhig gelegen und mit Blick auf einen Seitenarm der Donau.

 

Die international gemixte Bevölkerung, alles sehr locker. An jeder Ecke wird englisch gesprochen.

 


Auch allein kommt man hier wunderbar zurecht. Bekommt im Restaurant keinen Katzentisch zugewiesen. Abends in den Kniepen rund um die ---- im --- Bezirk ist auch alles locker und easy. Das mit dem grantelnden Wiener habe ich nicht einmal erlebt. Ist vielleicht eine der vielen Touri-Vorurteile.., sondern bin im Gegenteil immer sehr nett und zuvorkommend bedient worden.

Ob in der Bar in einem der Grand Hotels, wie z .B. oim Bristol bei dem es überhaupt kein Problem ist den Stecker des Tischlämpchens rauszuziehen, um sein Handy aufzuladen und man mit einem Glas Sekt eine ziemlich große Auswahl an Nüssen und Chips bekommt.

Oder in einem der bekannten Wieder Kaffeehäuser, in dem es immer voll und auch von Touristen gut besucht ist.

 


Es gibt soo viele gute Gasthäuser, die sehr gutes Wiener Schnitzel und andere österreichische Küche servieren. Und dann natürlich die sogenannten Mehlspeisen! Kaiserschmarrn, Germknödel, Topfengulatschn, Zwetschgenfleckerl, Punschkrapfen... ich krieg mich gar nicht mehr ein.

 

Dann hab ich schon versucht in jedem Restaurant nur eine Vorspeise zu essen, damit man am Tag mehr ausprobieren kann. Hat nicht geklappt.

 


Der Naschmarkt ist auch wirklich super. Hier muss man nur ein bisschen aufpassen, dass man von den Profiverkäufern, die einem Oliven und Käse zum Probieren anbieten, nicht übers Ohr gehauen wird und plötzlich 50,00 für ein Stück Käse und einen Beutel Oliven bezhalt.

 

Die Auswahl der Gewürze ist natürlich der Hammer. Ich habe meine - nach Anweisungen eines befreundeten Kochs - ams  --- Stand ganz am Ende des Naschmarkts gekauft, weil dort auch die Gastronomen einkaufen sollen und die Auswahl wirklich gigantisch. Allein die verschiedenen Paprikapulverversorten! Aber ich denke, auch an andere Ständen wird man bestimmt fündig und glücklich.


 

Dann gibt es natürlich das berühmte Neni, was bumbsvoll war, aber ganz ehrlich: ich hab inzwischen soviel Humus und verbrannten Blumenkohl gegessen, da kann man auch mal etwas anderes ausprobieren.

 

Ein kleiner Stand / eher ein Miniladen, mit ein paar Plastiktischchen draussen - so unspektakulär, neben einer Brückenpfeiler gelegen, dass man eigentlich dran vorbeilaufen würde. Aber: einfach reingehen und 'a bisserl Schinken' und ein 'Glaserl Veltliner' ordern. Draussen in der Sonne, einfach auf einem Stück Papier mit Pikern und ein paar Brotwürfeln dazu, serviert. Der Hammer!

 

Dann ist es total einfach, sich hier zurecht zu finden. Weil fast alle Straßenbahnen 'Ringbahnen' sind und immer rund um die Innenstadt fahren. Je nachdem, ob man am Rathaus (das grosse weisse, mit den vielen zackigen Türmchen), am Kunsthistorischen- und Naturkundemuseum (die beiden Kuppelbauten, die sich gegenüber stehen) oder

 

Und drumherum locken die Weinberge mit den vielen Heurigen, von wo man meist einen tollen Blick über die Stadt hat.

 

Joggen und chillen am Donaukanal

 

Taxifahren ist ziemlich kostspielig, dafür gibts hier Uber! Die öffentlichen fahren aber auch die ganze Nacht,

 


Und dann gibt es noch die vielen vielen Museen und Ausstellungshäuser. Hier ein kleiner Auszug der Häuser, die ich beim letzten Aufenthalt besucht habe.